1909 - Gründung – Österreichisch-ungarischer Polizeihundverein


8. August 1909, mit Erlass vom erteilte das Ministerium die Bewilligung zur Verwendung von Hunden und einen Kredit für den Betrieb.

Am 7. April 1909 erfolgte die Gründung des Österreichisch-ungarischen Polizeihundvereines
(Der ÖGV wurde am 16.04.1909 in das Vereinsregister eingetragen,  der ÖKV am 24.04.1909.)
Präsident war Felix von Thon, Zuchtwart Dr. Emil Hauck (später Professor und Autor vieler kynologischer Bücher, Wien), Polizeikommissär C. Most wurde zum Ehrenmitglied.

Auch wurde später beschlossen, die Zeitschrift „Der Polizeihund“ auch in ungarischer und böhmischer Sprache wegen des großen Interesses herauszubringen sowie den Beitritt zum Kynologenverband anzumelden. 

Die damalige Dressur war fast ausschließlich auf den Einsatz bei der Polizei und späterhin beim Militär ausgerichtet.  Polizei und Gendarmerie verzeichneten in allen Ländern der Monarchie große Erfolge mit ihren Polizeihunden.

Ende 1909 beantragte die Polizeidirektion über die niederösterreichische Statthalterei beim Ministerium  des Inneren die Genehmigung für den Diensthundebetrieb.
Mit zunehmender Bedeutung des Hundeeinsatzes im Dienst der Sicherheit und des persönlichen Schutzes versammelten die Herren Felix von Thon, Dr. Emil Hauck sowie Polizeikommissär C. Most  einen Kreis Gleichgesinnter und beschlossen einen Fachverein zur Abrichtung von Gebrauchshunden sowie zur Förderung  der heimischen Diensthundebewegung zu gründen.