1914 – 1918 (1.Weltkrieg) – Österreichisch-ungarischer Polizei- und Kriegshundverein


Der 1.Weltkrieg unterbrach diese großartige Entwicklung. Fast alle Hunde wurden dem Militär zur Verfügung gestellt, wo sie als Verwundeten, Such- und Meldehunde eingesetzt wurden. Besonders als Verwundetensuchhunde erwiesen sich unsere Hunde bald als unentbehrlich und gar mancher Schwerverletzte verdankte einem Suchhund sein Leben.

Nach einer Eingabe des Vereines an das Kriegsministerium wurde die Abhaltung eines Sanitätshunde-Führerkurses auf dem Vereinsübungsplatz in Gersthof bewilligt und derselbe am 8. Dezember 1914 begonnen. 

1916 Dr. Hauck, von der galizischen Front zurückgekehrt, wurde als Kurstierarzt kommandiert. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass der Schriftleiter der damaligen Vereinszeitschrift „Der Polizei- und Kriegshund“, Dozent Dr. Leopold Sennfelder, schon 1916 in der genannten Fachschrift die Anregung gab, die aus dem Felde zurückkehrenden Sanitätshunde zu Blindenführhunden umzubilden.