1955 – 1959


1955 kam es zum Zerwürfnis mit dem ÖKV. Der Vorstand des ÖKV beschloss ein Ausbildungsverbot von „Nichtrassehunden“. Es musste aber auch eine Ausbildung für Nichtrassehunde geben. Im Mai 1955 trat der ÖGV der IDU mit 33 Ortsgruppen und 2000  Mitgliedern bei. ÖGV Ortsgruppen mit züchterischem Interesse trennten sich dabei vom ÖGV, besonders Tirol und Vorarlberg gingen damit dem Verein verloren. Die IDU wurde später in OHU/EHU umbenannt. Übertrittsgründe waren die Zulassung von ausschließlich eingetragenen Rassehunden zu sämtlichen Prüfungen und die Nichtanerkennung der durch den ÖGV ausgearbeiteten neuen Prüfungsordnung. Bei der Generalversammlung 1956 in Salzburg wurde Senatsrat Dr. Hartmann zum Präsidenten gewählt. Unstimmigkeiten mit dem langjährigen ÖHU-Präsidenten Winkler verhinderten eine zukunftsorientierte Arbeit. So passierte es, dass man versuchte, bei einer Generalversammlung gefasste Beschlüsse noch während  der Rückfahrt der Delegierten von Salzburg wieder aufzuheben.
Präsident Dr. Hartmann trat in weiterer Folge zurück.
Nach langwierigen Verhandlungen und Abschluss eines Beitrittsvertrages kehrte der ÖGV am 8. Jänner 1960 zum ÖKV zurück.