1959 - Wiedereintritt in den ÖKV


Am 25. November 1959 fand in Anwesenheit von Vertretern des Gesamtvorstandes des ÖKV und der Hauptleitung des ÖGV die feierliche Unterzeichnung des Vertrages zur Wiederaufnahme in den ÖKV statt.

Aus der legendären „Dressur“ wurde im Laufe der Zeit die Hundeabrichtung, es entwickelte sich die „Schulung der Hundeführer mit dem Hund“. In der Öffentlichkeitsarbeit war der Verein in dieser Zeit sehr erfolgreich. Bei der großartigen Erfolgsserie des österreichischen Fußballteams (1960) konnten Hundevorführungen im Wiener Stadion
100 000 Zuschauer begeistern.
Leider sind die Filmaufnahmen und das Archiv des damaligen Registerführers Trsek verloren gegangen.

In den Vereinen herrschte wieder, wie früher, rege Tätigkeit.  Eine besonders gelungene Einführung waren die jährlich von der Hauptleitung durchgeführten Abrichtewart-Schulungen, die immer größeren Zuspruch fanden und immer effektiver abgewickelt wurden. In dieser Zeit führte Frau Professor Josefine Mauritz mit Umsicht die Hauptkassa, Leo Gastgeb leitete nach Adolf Ringer das Generalsekretariat und Jakob Schnider brachte neue Schulungsmethoden unter die Ausbildner. Viele Jahre lang war der ÖGV der einzige Verein im ÖKV, der regelmäßig eine FH-Siegerprüfung veranstaltete.
Diese Gebrauchshundeprüfung wurde jedes Jahr ein kameradschaftliches Treffen von Spitzenhundesportlern.